Wir bringen Licht ins Zähler-Chaos

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eyond Team

21. Dezember 2023

Geschätzte Lesezeit: 5 minutes

Analoge Zähler, Smart Meter, intelligentes Messystem oder moderne Messeinrichtung? Du blickst bei den vielen unterschiedlichen Zählertypen nicht mehr durch? Wir bringen Licht ins Zähler-Chaos und stellen dir die gängigsten Modelle vor.

Ferraris Zähler - die analogen Stromzähler

Ferraris Zähler sind traditionelle Stromzähler, die mechanische Mechanismen verwenden, um den Stromverbrauch zu messen. Sie haben eine rotierende Scheibe, die sich in Abhängigkeit vom Stromfluss dreht und so den Verbrauch erfasst.

Digitale Stromzähler

Das sind moderne Stromzähler, sogenannte moderne Messeinrichtungen, die elektronische Schaltkreise nutzen, um den Energieverbrauch zu messen. Sie erfassen den Verbrauch digital und können Daten präziser aufzeichnen als analoge Zähler. So kann man bei ihnen nicht nur den aktuellen Zählerstand, sondern auch den tatsächlichen Stromverbrauch und die Zeit des Verbrauchs ablesen. Leicht erkennbar sind digitale Zähler vor allem am digitalen Display.

Intelligente Messsysteme (iMSys) / Smart Meter

Intelligente Messsysteme - umgangssprachlich auch als Smart Meter bekannt - bestehen aus einem digitalen Stromzähler (einer modernen Messeinrichtung) und einer Kommunikationseinheit - dem sogenannten “Smart-Meter-Gateway”. Diese Kommunikationseinheit ermöglicht die Kommunikation zwischen den kundeneigenen Verbrauchern und Erzeugungsanlagen mit den Betreibern der Stromnetze und den Energielieferanten. Smart Meter sind fortschrittliche elektronische Zähler, die in der Lage sind, den Stromverbrauch genau zu messen und Daten in 15-Minuten Auflösung an die Energiemarktteilnehmer zu senden. Sie ermöglichen detaillierte Verbrauchsüberwachung und können Verbrauchern helfen, ihren Energieverbrauch zu optimieren.

Smart Meter als Gamechanger bei der Energiewende

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz bezeichnet den “Rollout von intelligenten Messsystemen (Smart Metern) [als] Grundlage für die Digitalisierung der Energiewende und damit notwendig für das Erreichen unserer Klimaziele.” (Quelle BMWK) Ein großflächiger Rollout dieser Zähler wurde deshalb ab 2025 beschlossen. Mit diesem Rollout wird der Einbau eines intelligenten Zählers für Haushalte und Firmen mit einem Jahres-Stromverbrauch über 6.000 kWh oder Haushalte mit einer installierten Photovoltaik-Leistung von mehr als sieben Kilowatt verpflichtend. Gleichzeitig wird es aber auch für alle anderen Kund:innen, deren Verbrauch unter den 6.000 kWh liegt und die dies wünschen, die Möglichkeit geben, den Zähler zu wechseln - auch heute ist ein Einbau schon möglich.

Bei besonders innovativen Tarifen wie eyond oder bei anderen dynamischen Tarifen sind Smart Meter die Grundlage für hohe Ersparnisse. Deshalb ermöglichen wir es unseren Kund:innen auch schon vor 2025 einen Smart Meter zu verbauen - denn für Privatkund:innen gibt es gleich mehrere Gründe, die für die Installation eines Smart Meter sprechen:

  1. Transparenz und Energieeffizienz

    Durch den Einsatz von Smart Metern lässt sich der Stromverbrauch präziser und transparenter darstellen. So können auch historische Stromverbräuche, wie beispielsweise Viertelstunden-Werte, erfasst werden. Eine erleichterte Einsicht in individuelle Verbräuche sind das Ergebnis, was die Stromrechnung nachvollziehbar macht. So können Verbraucher:innen ihr Verbrauchsverhalten optimieren und damit Strom nachhaltiger nutzen!

  2. Abrechnung: präzise und bequem

    Die Verbrauchsdaten werden automatisch und sicher an den Messstellenbetreiber übermittelt. Zukünftig entfällt somit das Ablesen von Zählerständen bei dir zuhause. Das spart Zeit, Aufwand und Kosten.

  3. Energiewende voranbringen

    Intelligente Messsysteme sind entscheidend, wenn es darum geht mehr Strom aus erneuerbaren Energien in die Stromnetze zu integrieren. Wir alle wissen: der Wind weht nicht kontinuierlich und die Sonne scheint nicht zu jeder Zeit - trotzdem muss Strom gleichmäßig fließen. Gleichzeitig stellt der zunehmende Umstieg auf erneuerbare Energien im Verkehrssektor eine Herausforderung dar. Wenn dann am Abend viele Elektroautos gleichzeitig geladen werden, können Stromnetze an ihre Grenzen stoßen. Intelligente Messsysteme ermöglichen es, die Energieerzeugung und den Verbrauch aufeinander abzustimmen und die Last auf dem Stromnetz kann besser verteilt werden.

Smart Meter sind also ein wesentlicher Bestandteil der modernen Energieinfrastruktur. Sie tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu optimieren, die Integration erneuerbarer Energien zu unterstützen, die Netzstabilität zu gewährleisten und sind Grundlage für eine effizientere und nachhaltigere Energieversorgung im Rahmen der Energiewende.

Mit Smart Meter und eyond richtig profitieren!

Neben deiner Rolle als Vorreiter:in der Energiewende, hast du mit einem Smart Meter in Kombination mit eyond noch einen weiteren, ganz entscheidenden Vorteil: Denn so kannst du auch finanziell vom smarten Laden profitieren und erhältst den vollen FlexCoin Wert in Höhe von 10 Cent pro smart geladener Kilowattstunde.

Also nichts wie los, berechne deine Ersparnis und checke, ob dein Auto schon kompatibel ist - denn ab jetzt wird eyond smart geladen!

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